Megacity Osaka – Betondystopie

Osaka von Oben Einfach unglaublich riesig!

Osaka stellt sich vor: Eine Megacity mit grellen Werbeschriften, Getränkeautomaten und Spielhallen an jeder Ecke, günstigem Essen, unterirdischen Kaufhäusern und Luxus-WCs.

Jetlag? Es ist vier Uhr morgens und wir können nicht mehr schlafen und schreiben diesen Artikel -.-

Osaka von Oben

Einfach unglaublich riesig!

Nach einer langen, langen Anreise haben wir es endlich geschafft: Wir sind in Osaka! Als wir in unseren Flughafenbus gestiegen und losgefahren sind, kam das erste ungläubige Kopfschütteln: Osaka ist riesig. Wirklich RIESIG!!!! Vergesst NYC, das ist was für Hobbits!

Wenn ihr den Film das fünfte Element gesehen habt, erinnert ihr euch sicherlich an die Straßenzüge. So ähnlich ist Osaka. Eine Dystopiefilmkulisse aus dem Jahre 2051. Wir fuhren auf einer Hochstrasse zwischen Hochhäusern und Appartmentblöcken mit gigantischen Werbetafeln mit knuffigen Mangaviehchern hindurch. Kein Grün, nur Block an Block.

Wir sind an der Abenobashi Station angekommen. Auf der Suche nach der U-Bahn geraten wir mal eben in ein unterirdisches Kaufhaus mit 5 Etagen. Zum Glück hilft uns ein alter Mann, der in Pagenuniform in einer Ecke steht, und dessen Aufgabe wir irgendwie nicht richtig erkennen können. Er wies uns den Weg und wir schlichen also mit unseren Koffern durch riesige Tunnelgewölbe (natürlich voller Geschäfte und Japaner) und erreichten dann endlich via Ubahn unser Hotel Toyo.

Für 3800 Yen haben wir unser privates Zimmerchen mit Kühlschrank und TV. Erstmal Sushi und Sumo. Das Hostel ist super sauber und geräumig. Wir haben Wäsche für 100 Yen gewaschen und überall Free Wifi. Sogar der Toilettengang ist ein Event: Japans High Tech WCs sind mit jeder Menge Knöpfen ausgestattet und kann man sich auf diverse Goodies einlassen. Knallharter Spülstrahl am Arsch? Immer doch. Für die Frauen sogar vorne. Spülmusik für die Vertuschung von Geräuschen und natürlich eine beheizte WC Brille. So viel Luxus im WC hatten wir noch nie.

Osaka, straße mit Werbungen

Überall Reizüberflutung. Alles leuchtet.

Nach einer wohlverdienten Dusche gingen wir die Gegend erkunden und kauften Essen an jeder Ecke. Onigri für 100 Yen (In Supermärkten teilweise 50 Yen), Sushi für 150 Yen, usw. Das Bier ist ziemlich teuer: Eine 0,3 L Dose kostet 200 Yen und 0,5L schon mal 400-500 Yen. Also heute kein Bier für uns. Die Gassen sind reizüberflutend. Es gibt überall Essensläden mit greller Werbung. Leider ist es nicht so häufig, dass diese auch das Plastikessen ausstellen, damit man sich orientieren kann, was es gibt (das Meiste hier ist nur auf Japanisch ausgeschrieben). Es gibt zahlreiche 24-Stunden-Supermärkte und die Verkäufer sind immer übertrieben freundlich und höflich und lieben Verbeugungen. Wir versuchen so viel Japanisch wie möglich mit ihnen zu reden, um etwas von der Freundlichkeit zu erwidern.

 

 

Zombiespiel in Spielhalle

Das hat sogar den Marius erschrocken, Zombies in 3D!

Die Kulturunterschiede, die wir hier erfahren sind gewaltig und wir entdecken so viel Neues: Die kleinsten Wohnblocks der Welt, Kugelfische, gigantische Spielhallen an jeder Ecke mit super krassen Videospielautomaten (mit Vibration, 3D, Lightgun, Sorroundsound und Wind. Zombies abzuknallen war schon krass!). Und vor allem keine Bäume und Tiere! Wir sind schon auf Tokyo gespannt. Hoffentlich Cyberpunk pur! Heute sind wir in Nara(gestern hat unser Internet nicht funktioniert und wir konnten nicht posten). Unser Hotel hat sich als japanisches Lovehotel (die schickere Variante eines Stundenhotels) an einer Schnellstraße herausgestellt. Dazu im nächsten Artikel mehr ;)

 

2 Kommentare

  1. <3 have fun ihr beide

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