10 Tipps für Wien

St. Leopold Luftbild auf Wien

10 Insider Tipps für ein Wochenende in Wien. Gothic-Parties, Geisterbahnen, Postkarten aus dem Niemandsland und eine Teslaspule.

Am Mittwoch Abend fahren wir gegen 20:00 Uhr mit dem Nachtzug nach Wien, um dort am Freitag um 6:55 Uhr über Amsterdam nach Japan zu fliegen. Diese Bahnfahrt haben wir dank dem Dauerangebot Sparschiene Deutschland über die österreichische Bahn für 39 € buchen könnnen.

Wir werden dann den ganzen Donnerstag Zeit haben Wien zu entdecken. Grund genug für mich mal so langsam zu überlegen, was ich Claudia alles zeigen könnte. Im Rahmen eines Erasmus Auslandssemesters habe ich in Wien gelebt und nahezu jeden Tag was neues entdeckt. Nebenbei auch mal viele Grüße an unsere österreichischen Leser ;)

Wien steckt voller Möglichkeiten, deswegen zeige ich euch hier mal meine Top 10. Vielleicht wird Claudia euch dann von dem Tag aus Ihrer Sicht ein wenig später berichten.

1. Besuch bei der UNO und Verschicken einer Postkarte aus dem internationalen Gebiet

Man kann für wenig Geld das UNO-Gelände betreten und bekommt dazu noch eine kurze Führung. Aufgrund der Sicherheitsbestimmungen bekommt man leider nicht viel von der UNO zu sehen. Witzig: Im UNO-Shop kann man eine Postkarte mitsamt Briefmarke kaufen und verschicken. Da die UNO internationales Hoheitsgebiet ist,  verschickt man die Postkarte quasi aus dem Niemandsland. Im Sommer kann man übrigens wunderbar im See vor der UNO nachts (nackt) schwimmen gehen ;)

2. Nachtspaziergang am Prater und Fahrt mit einer Geisterbahn mit gruseligem Inhaber

prater_freizeitfreak

Riesenrad und Geisterbahn locken zum Prater

 

Als Freizeitparkfan sowieso ein Muss. Die fest installiere, ganzjährig betretbare Kirmes ist wie eine Zeitreise. Viele Attraktionen sind aus den 80ern, aber immer noch wunderbar in Schuss gehalten. Das Highlight ist das Riesenrad. Wer besonders mutig ist, kann ja mal nachts über das riesige Gelände spazieren gehen. Beim letzten Mal fand ich eine verlassene Geisterbahn vor (alle anderen Fahrgeschäfte hatten längst zu) und der Inhaber lockte mich mit seiner knochigen Hand hinein… Creeeeepy ^°^

3. Panoramablick vom Leopoldsberg genießen

Wieso Geld für den ollen Turm bezahlen? Es geht auch gratis! Von da oben hat man eine tolle Sicht und einen schönen Spaziergang (Wer gehfaul ist kann auch mit den Bus hinfahren).

4. Für wenig Geld ein Stehplatzticket für ein Musical oder Theater erwerben

Aufgrund eines vermeitlichen Erlasses aus der Kaiserzeit kann man als armer Gast in Wien trotzdem die Hochkultur genießen. So zahlt man statt 70€ nur 5€ für einen Stehplatz in einer Opernaufführung oder einem Musical. Haben wir gemacht! Es geht zu Mary Poppins :)

5. Eine der vielen Gothic Partys besuchen

Ein absolutes Highlight ist der Schwarze Reign. Eine unregelmäßig stattfindene Gothic Party in einen alten Chateu bzw. Schloß. Wem es Montag nach Tanzen dürstet dem ist ein besuch des Cabarett Fledermaus zu empfehlen. Für Freunde des Synthie Pop und Postpunk gibts die Vanity Vague im Fluc. Wer Steampunk bevorzugt, geht zur Steampunkrevue & Viktorianischen Ballnacht im Weberknecht.

6. Die Ringstraße einmal runterlaufen

Ein Standard: Man läuft und läuft und sieht dabei alle wichtigen Gebäude (Hofburg, Oper, Rathaus).

7. Eine Fahrt mit den Minibus durch die Altstadt

Wer zu faul zum Laufen ist (also ich!), kann auch eine Stadtrundfahrt der besonderen Art machen. Im Minibus der WienerLinien 2A und 3A fährt einer durch die engen Gassen. Dabei kann man allerlei interessante Fahrgäste beobachten (nämlich die noch gehfauleren, reichen Bewohner der Wiener Innenstadt).

8. Sushi All Y Can Eat in der Lugner City

Es gibt wohl keinen schmierigeren Geschäftsmann auf diesen Planeten als Lugner. Alljährlich sorgt er mit seinen Begleitungen auf dem Wiener Opernball für einen Skandal. Nebenbei hat er sich auch ein eigenes Kaufhaus (Lugner City) gebaut, wo man für 11,90 € gutes Sushi All You Can Eat hat.

9. Kickern und Bierdosen an die Wand werfen in den Punkhyttn

Billig saufen, Hunde streicheln und kickern. Die Hyttn in der Johnstraße 45 waren meine Lieblingslocation in Wien. Da es sich um ein besetztes Haus handelt, gibt es auch keine Onlinepräsenz. Die Leute sind alle mega entspannt und vor allem nicht so politisch, einfach Punks.

10. Teslaspule live im Technischen Museum Wien

teslaspule_freizeitfreak

eine Ladung Strom im Technischen Museum Wien

Ohhh, das Technische Museum in Wien, mein liebstes Museum der Welt. Heimat der Teslaspule und der Wandlerkette. Ich könnte in dir wohnen! O_o

Ob wir wirklich alles machen werden bleibt abzuwarten :) Fest stehen bis jetzt Mary Poppins, Prater und irgendwo was trinken. Kleiner Tipp zum Abschluss: Meidet Ottakringer!!! Viel gefährlicher als Kugelfisch-essen in Japan ist ein Schluck Ottakringer. Ihr werdet den Kater eures Lebens haben (nach nur einem Schluck!). Genießt lieber tolles, österreichische Bier, wie Wieselburger und Stiegl. Natürlich mit ner 1€ Wurstsemmel aus Billa. Vegetarier und Veganer finden was leckeres bei Xu’s Cooking in der Kaiserstrasse 45 ;)

Habt ihr noch Tipps und Tricks für uns? Was sollte Claudia noch unbedingt anschauen? Schreibt uns eure Vorschläge!

Danke für das Beitragsfoto, von-oben.at :)

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  1. Wien in einem Tag

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